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Gut drei Monate früher als ursprünglich geplant wird an diesem Donnerstag das neue
Einkaufszentrum im ehemaligen Straßenbahnhof Mickten eröffnet. Das gab Geschäftsführer Ralph
Würzner der Chemnitzer Real Projektentwicklungs GmbH gestern bekannt, die das Zentrum baut. Noch
vor gut einem Monat hatte er vor zu viel Optimismus gewarnt und an dem Termin im Frühjahr
festgehalten.
Erstmals nannte Würzner auch alle Geschäfte, die in die alte Wagenhalle vorn und die Neubauten
im hinteren Teil des Geländes einziehen werden. Es sind:– Rewe als wichtigster Ankermieter mit
einem Vollsortiment-Supermarkt auf 1840 Quadratmetern Gesamtfläche,– Aldi als Discount-Markt auf
1200 Quadratmetern,– ein dm-Drogeriemarkt mit 480 Quadratmetern Verkaufsfläche,– ein
Takko-Modemarkt hat sich auf 475 Quadratmetern eingemietet, – McGeiz führt sein Kleinkaufhaus auf
365 Quadratmetern,– Bumüller-Backkonzept führt den Backwarenverkauf auf 220 Quadratmetern,– die
Fleischerei Richter verkauft Fleisch- und Wurstwaren und betreibt einen Imbiss auf 146
Quadratmetern,– Vodafone richtet auf 75 Quadratmetern einen Mobilfunkshop ein.
Ein Großteil der Mieter hatte sich für den vorgezogenen Geschäftsstart ausgesprochen, berichtete
Würzner. So wurde denn bei den letzten Arbeiten ein echter Endspurt „unter hohem Zeit- und
Organisationsdruck“ hingelegt. Die Arbeiten an den Außenanlagen sollen sogar bis kurz vor der
Eröffnung andauern. Sie erfolgt fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Baubeginn am 24. November
2008. Allerdings sind mit dem Verkaufsstart noch nicht alle Baumaßnahmen erledigt. Anfang kommenden
Jahres wird mit dem Ausbau des Obergeschosses der zentralen Wagenhalle begonnen. Dort sollen Büro-
oder Praxisräume hergerichtet werden. Mietinteressenten dafür sind bereits vorhanden.
Die auf dem Gelände stehende Villa an der Ecke von Leipziger und Sternstraße, wo zeitweise die
Verwaltung der Verkehrsbetriebe untergebracht war, wurde von den Bauherren des Einkaufszentrums
verkauft. Würzner kündigte an, dass die Sanierung dort im zweiten Quartal 2010 begonnen werde. Die
voraussichtliche Gesamtbausumme hat sich inzwischen von zehn auf zwölf Millionen Euro erhöht.
Würzner führte das auf Entscheidungen zu höherwertiger Sanierung zurück. Der Straßenbahnhof war
1897 errichtet und 1992 geschlossen worden.
Quelle: Sächsische Zeitung
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