Am vergangenen Montag staunten vorbeiziehende Flaneure im Hof der Fabelwesen nicht schlecht. Am Fenster des „El Perro Borracho“ prangten nackte Papierfahnen, die ausriefen: „Der Hund ist tot!“. Neugierig lugten die Passanten in den Gastraum, der noch in schwacher Tresenbeleuchtung glimmte und schauten einander fragend an.
Seit dem 27. Juli liegt der Hund hier begraben, die spanische Sonne ist erloschen. Das „El Perro“ gehört fortan zur Geschichte der Dresdner Neustadt. Doch die Hundehütte wird nicht verwaisen, sondern schon im August mit neuem Leben erfüllt. Zwei neue Betreiber und ein neuer Mietvertrag werden im Kunsthof eine ebenso neue Ära einläuten. Nur so viel sei verraten: Sie wird fabelhaft schmecken.