Zum Jubiläum werden drei Wanderungen entlang der legendären Bahnstrecke organisiert.
Der Bahnhof Dresden-Gittersee steht am 10. April im Mittelpunkt der Saisoneröffnung für die
Windbergbahn. Dabei wird gleichzeitig ein Jubiläum gefeiert: Auf den Tag genau vor 30 Jahren wurde
die Bahnlinie in die Denkmalliste der Stadt Dresden eingetragen. Die 1857 eröffnete Strecke war
nämlich die erste regelspurige Gebirgseisenbahn im damaligen Deutschland. Sie wurde deshalb im
Volksmund auch als „sächsische Semmeringbahn“ bezeichnet.
Der Windbergbahn-Verein organisiert für das Jubiläum drei Exkursionen entlang der legendären
Strecke. Alle enden am Bahnhof Gittersee. Die erste startet um 9.45 am Bahnhof Possendorf und führt
entlang den Zweigbahnen mit den Kohlenschächten. Die zweite ist ein Rundkurs ab 9.30 Uhr vom
Bahnhof Gittersee zur Talstation Freital-Birkigt und zurück. Exkursion drei beginnt um 8.30 Uhr am
Haltepunkt Freiberger Straße. Sie führt auf dem Weißeritz-Grünzug über den ehemaligen
Kohlenbahnhof, entlang der Albertbahn nach Birkigt und weiter bis Gittersee. Für die Anreise
organisiert der Verein einen Busshuttle ab Niedersedlitz (8.30 Uhr). Um disponieren zu können, wird
um Anmeldung bis zum 4. April gebeten.
An dem Museumsbahnhof gibt es ab 10 Uhr eine Reihe von Aktionen. So werden Mitfahrten auf dem
Führerstand einer Lokomotive angeboten. Außerdem steht eine Handhebel-Draisine für Probefahrten
bereit. Der Bahnhof selbst ist bis 16 Uhr geöffnet. Die Eintragung als Denkmal ist nur das erste
von drei Jubiläen, die der Verein dieses Jahr feiert. Ende August begeht er sein eigenes
30-jähriges Bestehen. Und am 17./18. April jährt sich die Auslieferung seiner Lokomotive 98-001 zum
hundertsten Mal. Dazu gibt es im Industriemuseum Chemnitz eine Ausstellung.